Gibt es einen Radentscheid für Groß-Gerau?

Das Forum Verkehrswende will neue Formen der Mobilität voranbringen. Am 11. Februar gibt es eine Online-Diskussion mit Vertretern der zur Kommunalwahl antretenden Gruppierungen….

…Zur Online-Diskussion am 11. Februar, die von Albert Herresthal moderiert wird, dem Geschäftsführer für politische Arbeit beim Verbund Service und Fahrrad, hat das Forum die sieben in der Stadtverordnetenversammlung vertretenen Fraktionen eingeladen. Diskutieren werden Volker Sperfechter (CDU), Renate Wahrig-Burfeind (Grüne), Jürgen Martin (SPD), Christoph Landau (FDP), Karlheinz Wamser (Kombi-FWG), Monika Freitagsmüller (Freie Wähler) und Roland Sturm (Linke/OL). Auch Bürgermeister Erhard Walther (CDU) wird ein Statement abgeben. Die Zuschauer haben im Chat Gelegenheit, Fragen zu stellen. Die Veranstaltung wird live gestreamt und soll später auf Youtube abrufbar sein…

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Kombi beschließt Liste

GROSS-GERAU – (red). Die Kombi Freie Wählergemeinschaft hat in einer Mitgliederversammlung in der Dornheimer Riedhalle ihre Kandidatenliste für die Kommunalwahl am 14. März beschlossen. Die Liste wird angeführt vom jetzigen Fraktionsvorsitzenden Karlheinz Wamser. Es folgen Elke Weber, Fritz Klink, Sylvia Tausend, Siegfried Koss, Lea Glombig, Kurt Schulmeyer, Thomas Tausend, Marianne Nestor, Sarah Glombig, Uwe Klein, Alexandra Senzel, Heinz Jürgen Mörtel, Birgit Peters, Andreas Beck, Derya Amuroglu, Christine Kritzner, Mandy Engel und Bernd Schneider gewählt.

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Groß-Gerau: Im Kombi-Jubiläumsjahr zur Wahl stellen

Die Kombi-Freie Wählergemeinschaft Groß-Gerau besteht 2021 seit 25 Jahren und tritt zur Kommunalwahl an und grenzt sich von Parteien ab.GROSS-GERAU – (red).

Auf eine deutliche Abgrenzung gegenüber der Partei Freie Wähler lägt die Groß-Gerauer Kombi großen Wert. Darauf verwies Fraktionsvorsitzender Karlheinz Wamser erneut bei der jüngsten Hauptversammlung. Das unterstreiche die Namensergänzung Kombi-FWG (Freie Wählergemeinschaft). Die FWG lege größten Wert darauf, dass sie keine Partei ist und dementsprechend auch keine Parteistrukturen hat. „Wir sind wirklich frei“, betonte Wamser.Bereits Ende Oktober hatte die Jahreshauptversammlung der Kombi-FWG unter Corona-Schutzmaßnahmen in Anwesenheit von rund 20 Mitgliedern stattgefunden, wie die Wählergemeinschaft nun in einer Presseerklärung mitteilte.

Mitglieder hätten im vergangenen Jahr an diversen Schulungen, beispielsweise zum Thema kommunale Selbstverwaltung teilgenommen, erörterte Vorsitzende Sylvia Tausend. Vertreten war die Kombi auch bei örtlichen Veranstaltungen. Karlheinz Wamser ging außerdem auf die Mitwirkung und die Umsetzung von eingebrachten Anträgen im Stadtparlament ein. Er wies außerdem auf das 25-jährige Bestehen der Kombi-FWG im Oktober 2021 hin. Planungen für eine Jubiläumsfeier gebe es bereits, sie seien jedoch von der weiteren Corona-Entwicklung abhängig. Dass man im Jubiläumsjahr erneut zur Kommunalwahl antreten will, darüber sei man sich bei der Versammlung einig gewesen, heißt es im Bericht der Kombi-FWG.

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Führerscheinstelle Groß-Gerau lässt Bürger warten…

Es ist schon sehr interessant und gleichfalls verwunderlich, so Karlheinz Wamser Kreistagsabgeordneter der Freien Wählergemeinschaft Kreis Groß-Gerau zum Bericht „Warten auf Prüfungstermine“ für Prüfungstermine. Natürlich ist Corona ein dankbares Opfer für bereits seit Jahren bekannte Personalprobleme der Kreisverwaltung. Hat die Kreisverwaltung nicht schon seit Jahren massive Probleme bei den Zulassungsstellen?

Und jetzt völlig „unerwartet“ auch Personalnotstand in der Führerscheinstelle!

Wenn man den Zeitungsbericht vom 9.10. aufmerksam liest, ist festzustellen, dass lediglich eine Fachkraft seit Juni fehlt. Diese Stelle konnte zum September wieder besetzt werden. Wegen einer fehlenden Kraft Wartezeiten von mehreren Wochen! Das kann es doch nicht sein, so Wamser. Für uns der Freien Wählergemeinschaft ist das ein Armutszeugnis. Wohl gemerkt, dies ist keine Kritik an den Mitarbeiter/innen der Kreisverwaltung.

Hierfür ist einzig und allein die Verwaltungsspitze verantwortlich, so Wamser.

Hier muss sich, nach Ansicht der Freien Wählergemeinschaft, die Verwaltung die Frage gefallen lassen: Wo werden die Mitarbeiter/innen eingesetzt die von der Kreisklinik übernommen wurden? Es handelt sich hier um rd. 70 Mitarbeiter, die den Kreis mit Personalkosten von rd. 3,5 Mio. belastet. Gemäß Aussage des Landrates wurden rd. die Hälfte also ca. 35 Mitarbeiter dem Gesundheitsamt zugeführt. Wo werden die restlichen Mitarbeiter „verwaltet“? so Wamser.

Wir die Freie Wählergemeinschaft sehen den Kreis und dessen Verwaltung als Dienstleister der Kreisbewohner. Davon ist der Kreis allerdings weit entfernt. Uns liegt Schriftverkehr von Bürgern vor, in dem sie nach der Bearbeitung z. B. von Führerscheinanträgen nachfragen. Eingang des Antrages am 10.07. (bestätigt vom Kreis), Antwort am 29.09. mit dem Vermerk: Bearbeitungszeit mindestens 12 – 14 Wochen.

Weiterer Schriftverkehr von Fahrschulen zeigen auf, dass die Bearbeitung von Führerscheinanträgen in Nachbarkreisen viel schneller bearbeitet werden und dadurch Fahrschüler zu Fahrschulen in den Nachbarkreisen ausweichen. Das ganze in einer Zeit nachdem die Fahrschulen durch die Coronamassnahmen keine bzw nur sehr begrenzte Fahrstunden durchführen konnten. Verluste im mittleren fünfstelligen Beträgen sind da leider keine Ausnahme.

Karlheinz Wamser (KOMBI), Groß-Gerauer Echo – 09.10.2020