Der Start in das Jahr 2026 ist voll daneben gegangen, so Wamser Fraktionsvorsitzender der KOMBI-FWG zu seiner Stellungnahme zum Artikel im Echo am 26.01.2026. Schon im Oktober konnte er die Stimmung im Stadtparlament erfahren. Die Mehrheit hatte den Antrag der Verwaltung auf Erhöhung der Grundsteuer B von 850 auf 990 abgelehnt. Es war also schon frühzeitig zu erahnen, dass der Haushaltsentwurf 2026 keine Mehrheit erhalten wird.
Einen Vorschlag der Fraktion KOMBI-FWG im Haupt- und Finanzausschuss, den Haushalt zurück zuziehen zum in der Verwaltung nach Sparmöglichkeiten zu suchen, wurde von Bürgermeister Rüddenklau abgeschmettert mit den Worten: Ich ziehe den Haushalt nicht zurück. Jetzt im nach hinein den Fraktionen den Vorwurf zu machen
„es wurden keine Vorschläge gemacht“ ist schon frech. Genau so ein Verhalten sorgt für Unzufriedenheit und Unverständnis, so Wamser.
Ich gebe Herrn Bürgermeister Rüddenklau mit seiner Aussage Recht: Keiner wolle die Grundsteuern anheben. Natürlich hat Gross-Gerau nicht die alleinige Schuld an der Miss ehre. Die Finanzpolitik von Bund und Land sind hier als Hauptverursacher zu nennen. Aber, so Wamser weiter, wir als Kommunalpolitiker – gewählt von den Bürgern – tragen hier eine nicht unerhebliche Verantwortung und können nicht jedes Jahr nur bei der Haushaltsabstimmung „den Kopf in den Sand stecken, sich zurücklehnen “ und bei der Abstimmung die Hände heben. Zumal aus der Verwaltung bei Einbringung des Haushaltsentwurfs für 2026 der Hinweis kam, dass wir in den nächsten Jahren in Groß-Gerau mit einem Grundsteuersatz B von 1.700 rechnen können /müssen.
Aus dem Landratsamt hört man sogar, dass in den nächsten 5 Jahren einen Kreisdurchschnitt bei der Grundsteuer B von 2.000 sieht.
Das ist für uns KOMBI-FWG eine „kalte Enteignung“ von Privatvermögen und wird mitgetragen.
Siehe auch unseren Beitrag zur Grundsteuerentwicklung!


